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<pre>Fabian Johnson (Gladbach) im Laufduell mit Mark Uth (Schalke) – (Â© Federico Gambarini / dpa / picturedesk.com)  <p> Ein entsprechend maues Zeugnis stellte es den Königsblauen deshalb aus, dass es selbst gegen den erkennbar verunsicherten VfL erst in der Schlussphase gelang, die eigenen Ansprüche mit aller Entschlossenheit erfolgreich durchzudrücken.  <p>  Der Druck auf Schalke wächst, die Fans murren, die Mannschaft muss Leistung zeigen, um nicht auch noch das Saisonziel Europapokal aus den Augen zu verlieren. <p> Video: Eintracht-Trainer Armin Veh haderte nach der 1:3-Niederlage gegen Leverkusen nicht nur mit dem Schicksal. (Quelle: YouTube/SPOX) <p>  In zunehmendem Maße macht sich die „ungewohnte Zahmheit“ der Wölfe auch an der Punkteausbeute bemerkbar. Nur fünf Zähler holte der VfL in den jüngsten vier Ligapartien — zu wenig, um auf Dauer mit den Topteams der Liga mitzuhalten.  </pre>


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<pre>Zuletzt offenbarte erneut auch das Remis gegen die Lilien, warum Dieter Hecking aktuell vor allem die Offensive verzweifeln lässt: In Abwesenheit von Bas Dost versagten die Wolfsburger Spieler reihenweise vor dem gegnerischen Tor.  <p> Der ernüchternde Saisonstart scheint nun besonders schlechte Voraussetzungen zu liefern, um dem deutschen Rekordmeister endlich wieder einmal mit einem durchgestreckten Rücken zu begegnen.  <p>  Beim abgeschlagenen Tabellenletzten hatte die Elf vom Niederrhein nur eine Woche zuvor unmittelbar an die desolaten Auftritte des letzten Jahres angeknüpft — bei den Hessen bereitete den Gladbachern in der Schlussphase sogar die Verteidigung des torlosen Remis Probleme. <p> Werder Bremen kassierte zuletzt drei Niederlagen (gegen Gladbach, Mainz, Leverkusen) hintereinander. <p>  Unser Geheim-Tipp deshalb: Papadopoulos schießt ein Tor im Spiel! Da der Abwehr-Chef kopfballstark ist und auch bei Standards immer vorne mitmischt könnte er aufgrund von Leipzigs Standard-Schwäche für einen Treffer gut sein.  </pre> 


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<pre> Der Abstecher zu den Fohlen dürfte somit in erster Linie zu einem gefahrlosen Wahrsager taugen, was von dem Höhenflug der vergangenen Wochen tatsächlich gehalten werden kann — viel schwerere Prüfungen als einen Besuch am Niederrhein hat die Bundesliga derzeit schließlich nicht zu bieten.  <p> In zweiten Durchgang änderte sich nichts. Die Berliner verteidigten mit Mann und Maus und die Bayern fanden im Abwehr-Bollwerk fast keine Lücken — und wenn doch, wurden die Chancen entweder vernebelt oder Jarstein war wieder zur Stelle.  <p>  Die „Königsblauen“ machten in der BayArena vieles richtig. Sie präsentierten sich gut organisiert, sicher und aggressiv in den Zweikämpfen — und sie schossen sehr schnell durch Guido Burgstaller den Führungstreffer. <p>  Während in der Vorsaison viele engen Partien zugunsten der Schalker ausgegangen waren, sieht es nun umgekehrt aus: Hertha, Gladbach, Freiburg und zuletzt Bremen knöpften den Knappen wertvolle Punkte ab. <p>  Gerade im Vergleich zur weitgehend versemmelten letzten Spielzeit waren die Verbesserungen kaum zu übersehen. Abgesehen von der plötzlich klar erkennbaren Struktur, hinterließ die Mannschaft auch den Eindruck, endlich wieder geschlossen an einem Strang zu ziehen.  </pre>


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<pre> Acht Mal trennten sich die beiden Mannschaften Unentschieden. Der letzten Freiburger Sieg gegen Wolfsburg liegt allerdings bereits mehr als vier Jahre zurück. Am 20. Oktober 2012 feierten die Breisgauer in Wolfsburg einen 2:0-Erfolg. Danach folgten fünf Wolfsburger Siege und ein Unentschieden. Diese Negativserie will der SCF nun endlich beenden.  <p> Der SCF ist zuhause noch unbesiegt und kann sich den Verdienst an die Fahnen heften, als bisher einzige Mannschaft Tabellenführer Dortmund Punkte abgeluchst zu haben. Auch Sensationsaufsteiger Hannover und Frankfurt konnten den Gastgeber nicht bezwingen.   <p> Allerdings geht es nicht nur für Schalke noch um etwas, sondern auch für die Borussen. <p>  Die statistischen Werte lassen somit keinen Zweifel daran, dass am Wochenende zwei komplett gegensätzliche Spielphilosophien aufeinanderprallen: Dabei erscheint es angesichts der jeweiligen Formstärke völlig offen, welcher Ansatz sich letztendlich als zielführender erweist.  <p> So ist Werder Bremen (Platz 11) nur noch vier Punkte entfernt, an Mainz und Leverkusen (Platz 10 und 9) könnte man im Falle eines Überraschungssieges gegen Gladbach bis auf zwei Zähler rankommen.  </pre>


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<pre> Hier muss es der Werkself allerdings Sorgen machen, dass das heimische Stadion bislang nicht in der gewohnten Weise als Punktegarant in Erscheinung trat; die in den sechs Spielen eroberten drei Dreier sind lediglich für einen ernüchternden 1Platz in der Heim-Tabelle gut.  <p> Da die Borussia noch aus dem Vorjahr weiß, wie schnell sich ein schlechter Lauf verselbständigen kann, könnte sich die Partie in Mainz nun als ein Schlüsselspiel erweisen. So droht vor allem ein weiterer Fehlschlag für das zuletzt mühsam wieder aufgerichtete Selbstvertrauen fatal zu sein.  <p>  Zuletzt klappte es auch im Nord-Derby gegen Werder nicht, als wieder einmal beste Chancen vergeben wurden, wie etwa von Andre Hahn oder Bobby Wood. <p>  Da Kölns Trainer Peter Stöger viel Wert auf eine solide Defensive legt, ist zum Saisonauftakt nicht unbedingt mit einem Torfeuerwerk zu rechnen. Auf Gladbacher Seite will man eine Heimniederlage im ersten Derby der Saison in jedem Fall vermeiden.  <p> Daher gehen wir von einer ganz engen Kiste aus. Unser Tipp lautet: Borussia Mönchengladbach und Mainz 05 trennen sich mit einem Unentschieden!  </pre>


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